Kein Blut sehn. 2. Preis beim Dokka Festival Karlsruhe

Der neueste Trend heißt Skarifikation. Tattoo ist out, nun geht man in die Tiefe mit Skalpell, Brandeisen und Ätzlösung. Darüber müsste man mal ein Feature machen. Doch was tut man, wenn man ein Feature über einen Ort machen will, den man nicht zu betreten wagt, weil man kein Blut sehn kann? Kann es trotzdem ein Feature oder muss es ein Hörspiel werden? KEIN BLUT SEHN erhielt beim Dokka Festival Karlsruhe 2017 einen der drei 2. Preise (geteilt mit Anja Penner und  Johannes S. Sistermanns) in der Kategorie Kurzdoku.

Sendung
swr 2 Mehrspur 11. 6. 2017 um 19 Uhr 30
und
SWR 2 Tandem 26. 6. um 10 Uhr 05 und 19 Uhr 20

Dummrum Hörspielserie ab 20. Mai 2017

Neue Hörspielserie  DUMMRUM auf Deutschlandfunk Kultur im Magazin „Echtzeit“ (16 – 17 Uhr)  im wöchentlichen Rhythmus immer samstags (bis 12. August) ca. 10 Minuten vor 17 Uhr oder online.

Die Aktiven, Schnellen, Vorlauten haben in unserer Welt das Sagen. Doch was ist mit den Dummrumstehern? Von denen spricht man nicht. Ihnen hört man nicht mal zu. Schade eigentlich, eröffnet das Dummrumstehen doch ungeahnte Möglichkeiten.
Das Dummrumstehen beginnt, wenn das Warten zu Ende ist. Man könnte auch sagen: Wenn vom Warten nichts mehr zu erwarten ist. Der dies sagt, hat was auf dem Kasten, schaut freundlich in die Welt, ist im besten Alter – und eckt trotzdem überall an. Ist er Opfer? Oder Rebell? Oder beides? Oder weder noch? Mit Hilfe professioneller Unterstützung, einem Esel und der Eisenbahn findet er schließlich seinen ganz eigenen Weg.
Time-Management und Effizienzwahn haben das Dummrumstehen zwar an den Rand gedrängt. Aber dort kann es richtig gut gedeihen.

DUMMRUM    

Hörspiel-Serie von Tom Heithoff
Autor, Regie, Musik: Tom Heithoff
Saxofon: Christoph Collenberg
Autorenproduktion 2017

Sprecher: Urs Stämpfli, Rolf Hürter, Christine Möller, Vinzenz Weidner, Ulrike Rindt, Karin Winkelvoss, Wulff Winkelvoss, Mia Frimmer u.a.

Foto: Tom Heithoff

Schauspieler Urs Stämpfli bei der Arbeit im Liegen

Tom Heithoff und Urs Stämpfli bei Aufnahmen im Kinderzimmer.

2. Preis für Stechen, Brennen, Hobeln beim Berliner Hörspielfestival 2017

Das semi-dokumentarische Phantasiestück  Stechen, Brennen, Hobeln mit Lorenz Eberle ist beim Berliner Hörspielfestival 2017 in der Kategorie „Das kurze brennende Mikro“  mit dem 2. Preis ausgezeichnet worden. 

Inhalt: Seine Karriere als Schönheitschirurg musste der Held wegen seiner zittrigen Hand schon früh aufgeben. Also hat er sich nach Alternativen umgesehen und ein Narbenstudio eröffnet. Hier kann er sich ausleben. Tattoo ist out, viel zu oberflächlich. Der Trend geht in die Tiefe. Man zeigt seine Wunden. Und wenn man keine hat, lässt man sich einfach welche machen. Lorenz Eberle führt uns durch die Welt der Stech-, Brenn- und Hobelinstrumente. Wer jetzt nicht gleich einen Termin macht, hat wahrscheinlich recht.

Ungefakte Informationen werden zu Spielsteinen einer fiktiven Dokumentation des Grauens in einer blutigen Zeit.

Stechen, Brennen, Hobeln
Länge 19:35
Mit Lorenz Eberle, Tom Heithoff
Skript, Regie, Musik: Tom Heithoff
Autorenproduktion 2016

Die Lücke für den ARD-Kurzhörspielpreis nominiert

Die Lücke ist für den ARD-Kurzhörspielpreis Pinball 2016 nominiert

Sprecher: Karin Winkelvoss, Wulff Winkelvoss, Christine Winkelvoss, Helmut Winkelvoss, Tom Heithoff, Juliette und Sarah Heithoff, Johannes Grützke

Länge 6:30
Autorenproduktion 2016

Dass Männer nicht einparken können, ist bekannt. Doch dieser kann es besonders schlecht. Gute Tipps von der Rückbank sind da natürlich willkommen. Eine kleine Irrfahrt durch die Welt der kleinen und großen Parklücken mit einem nur mäßig guten Ausgang.

Hundelebensberatung als Serie im Deutschlandradio Kultur

Hundelebensberatung als neunteilige Serienfassung  im Magazin Echtzeit auf Deutschlandradio Kultur (Redaktion Tanja Runow) 
Folge 1 am 14. Mai gegen 16 Uhr 40.
Folgen 2 bis 9 jeweils samstags (bis 9. Juli) am Ende der Sendung gegen 16 Uhr 45. Alle Episoden sind auch auf der Internetseite des Deutschlandradios nachzuhören.
 
Hundelebensberatung
Hörspiel von Tom Heithoff 
Diesseits und jenseits des Schreibtisches sitzen sie, die armen Hunde. Ein Hartz-IV-Empfänger (der arme Hund) bekommt als Eingliederungsmaßnahme einen Köter (auch das ein armer Hund) aufgedrückt. Nur leider mag er die Tiere nicht…
Der Sachbearbeiter der Arbeitsagentur (das ist jetzt schon der dritte arme Hund) muss die absurde Maßnahme rechtfertigen. Ein Hundepsychologe und eine Tierheimberaterin geben flankierende Auskünfte zum Thema. Und es wird klar: Unser Hundeleben wird erst durch die richtige Beratung richtig schlecht. 

 

Mitwirkende: 
Sachbearbeiter – Dominik Stein 
Arbeitsloser – Lorenz Eberle 
Tierheimberaterin – Christine Winkelvoss 
Psychologischer Experte – Helmut Winkelvoss 
Skript, Musik und Regie: Tom Heithoff 
(Autorenproduktion 2009/2016)

Nächste Sendung

Das Siegerstück vom Berliner Hörspielfestival 2015 wird am 4. Januar 2016 im Deutschlandradio Kultur (Freispiel) um 0 Uhr 05 (Nacht von Sonntag auf Montag) gesendet. Im Anschluss ein Interview, geführt von Annette Schäfer.

La vie en rose – Vom Leben und Überleben in Paris

Länge: 40:29

Sprecher: Lorenz Eberle
Skript, Regie: Tom Heithoff
Autorenproduktion 2014

Er wollte eigentlich eine Unilaufbahn einschlagen. Jetzt arbeitet er in einem miesen „Sauladen“ in der Vorstadt. Seit 20 Jahren lebt er in Paris, die Doktorarbeit ist immer noch nicht fertig, und mehr als 18 Quadratmeter Wohnfläche sind nicht drin. Aber zu Hause ist er eh selten, denn er verbringt drei bis vier Stunden pro Tag in Metro oder S-Bahn. Während die Franzosen sich langen Abendessenritualen hingeben, liebt er sein Essen kalt und aus der Dose. Und er jammert auch nicht, wenn er drei Mal im Jahr von den hochprofessionellen Pariser Dieben nach allen Regeln der Kunst ausgenommen wird. Weiterlesen

Stipendium der Film- und Medienstiftung NRW 2014

Mein neues Manuskript Steigen, nicht fallen wurde gefördert von der Film- und Medienstiftung NRW.

filmstiftung

Eine verkehrte Welt. Die Millionäre jammern. Vermögen zu vermehren ist für sie ein Kinderspiel, doch es auszugeben wird für die Reichen immer schwieriger in Zeiten, wo die Konsumgüterpreise in den Keller rauschen. Die Schere zwischen steigendem Kontostand und sinkenden Ausgaben für Milch und Butter wird immer größer. Doch es regt sich Widerstand. Die Oberklasse organisiert sich und geht mit ihren von der breiten Masse völlig ignorierten Interessen an die Öffentlichkeit. Und dann entwickelt sich auch noch eine Geldallergie…Und dann will sie auch noch einer auf den Mond schießen…

Ein absurdes Märchen mit Bodenhaftung.